Unser Strompreis (Strom)

Die Preise im Hause der Stadtwerke Wittenberge GmbH

Die Kunden der Stadtwerke erhalten langfristig fixierte und faire Preise für Naturstrom und Erdgas. Ausschlaggebend dafür: die Beschaffungspreise blieben und bleiben stabil. Die Stadtwerke konnten somit ihrem Bestreben nachkommen, diesen Vorteil an ihre Kunden weiter zu reichen. Wir hoffen natürlich, auch in Zukunft unsere Preise derart kalkulieren zu können.
Da auf die Preise viele Einflüsse wirken, möchten wir - hier speziell für die Strompreise – die einzelnen Bestandteile und die von den Stadtwerken nicht beeinflussbaren Faktoren darstellen:

Strompreis
Der Strompreis setzt sich aus Netznutzungsentgelte und Kosten für Strombeschaffung, Vertrieb und Service sowie Steuern und Abgaben zusammen.

Netzentgelte
Für den Transport und die Verteilung des Stroms werden Netznutzungsentgelte von den Betreibern der Energieversorgungsnetze berechnet. Diese sind staatlich reguliert.

Strombeschaffung, Vertrieb und Service
Die Stadtwerke Wittenberge GmbH bezieht einen Großteil ihres Stroms aus Wasserkraft sowie zu einem kleinen Anteil aus regenerativen Energiequellen.

Steuern und Abgaben
Darunter zählen Umsatzsteuer, Stromsteuer, Konzessionsabgabe, KWK-Aufschlag, EEG-Umlage, Offshore-Haftungsumlage, Umlage für abschaltbare Lasten sowie die Sonderumlage gemäß § 19, Abs. 2 der StromNEV.

Stromsteuer
Die Stromsteuer dient der Reduzierung des Energieverbauchs der Umwelt zuliebe.

Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG-Umlage)
Mit dieser Umlage wird die Erzeugung von Strom aus Erneuerbaren Energien (Sonne, Wasser, Wind oder Biomasse) gefördert. Die aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz entstehenden Mehrbelastungen werden bundesweit an die Letztverbraucher weitergegeben. Für die Netzbetreiber ist die Abnahme dieses Stroms verpflichtend.

Aufschlag nach dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWK-Aufschlag)
Das Gesetz für die Erhaltung, die Modernisierung und den Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK-G) legt fest, dass die durch die Förderung der Stromerzeugung aus Kraft-Wärme-Kopplung entstehenden Kosten über eine Umlage finanziert werden. Um die Klimaschutzziele der Bundesregierung, mit Fokus auf die Energieeinsparung und dem Umweltschutz, zu erreichen, wurde am 24. Mai 2012 das KWK-G novelliert.

Konzessionsabgabe
Die Konzessionsabgabe fließt direkt in die kommunalen Haushalte zur Nutzung der öffentlichen Verkehrswege, um dort Energieversorgungsleitungen zu bauen und zu betreiben. Die Höhe der Konzessionsabgabe richtet sich nach der Einwohnerzahl in einer Gemeinde und variiert zwischen 1,32 und 2,39 ct/kWh (§2 Konzessionsabgabenverordnung).

Offshore-Haftungsumlage nach § 17 f des EnWG
Sie dient der Absicherung der Risiken bei der Anbindung von Offshore-Windparks an das Stromnetz.

Umlage für abschaltbare Lasten nach § 18 Abs. 1 AbschaltVO
Umlage zur Vorhaltung von Abschaltleistung nach der „Verordnung zu abschaltbaren Lasten“. Die Übertragungsnetzbetreiber werden die neue Umlage voraussichtlich zum 15. Oktober 2013 bekannt geben. Die Umlage wird höchstwahrscheinlich zum 1. Januar 2014 wirksam. Die Kostenwälzung erfolgt analog zu den Vorgaben des KWK-G.
(entfällt ab 2016)

Sonderumlage gemäß § 19 Abs. 2 der StromNEV
Industriebetriebe mit einem sehr hohen Stromverbrauch können gemäß der EnWG-Novelle - § 19 Abs. 2 Stromnetzentgeltverordnung – eine Entlasung bzw. eine vollständige Befreiung ihrer berechneten Netzentgelte beantragen. Finanziert wird die Entlastung dieser Betriebe über eine Umlage von allen Endverbrauchern.

Umsatzsteuer
Die Mehrwertsteuer wird auf den gesamten Strompreis mit all seinen Bestandteilen erhoben.